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Was hat Nürnberg von Europa?

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Wenn sich Barbara Sterl über eines ärgert, dann ist es der Gedanke, in Europa würde von oben nach unten durchregiert. „Das ist nicht so, das ist mir wichtig“, sagt die Leiterin des Europabüros von Nürnberg.

Jeder und jede der 506 Millionen EU-Bürger und Bürgerinnen, die wählen dürfen, hat eine Stimme und entsendet mit ihr Abgeordnete nach Brüssel.

Was die wiederum beschließen, beeinflusst  die 28 Nationalstaaten der Europäischen Union, 16 deutsche Bundesländer und natürlich die Kommunen. Barbara Sterl nennt vor 18 Hörern der Straßenkreuzer Uni im Karl-Bröger-Zentrum Zahlen und Beispiele.

So flossen von 2007 bis 2013 sind 17,6 Millionen Euro nach Nürnberg und haben 135 Projekte mit einer Gesamtinvestition von über 42 Millionen Euro angestoßen. Darunter die Renovierung des Z-Baus, Bodensanierung, Ausbildung von Jugendlichen und die Aufklärung von Vertretern religiöser Gemeinschaften und ein Schüleraustausch von Sigena-Gymnasiasten mit Spanien, Finnland, Rumänien und Dänemark.

Wenn sie dabei neue Freunde finden, ist das ein Erfolg. „Ganz ehrlich, darum geht’s auch“, sagt Barbara Sterl, „andere kennenlernen, Freunde finden.“ Auch das stärkt Europa und unseren Frieden, der schon 70 Jahre lang währt.

10/11/2015