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Was steckt in den Genen?

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So ein Salatblatt hat es in sich. Wie in allen Lebewesen stecken Gene auch in ihm – und die haben Hörer der Straßenkreuzer Uni herausgelöst.

Kleine Blattschnipsel zerstampfen, mit Chemikalien lösen, erhitzen, kühlen, zentrifugieren, mit Alkohol beträufeln: Ganz wie echte Wissenschaftler arbeiten die 26 Teilnehmer im Labor des Emil Fischer Centrums der Universität Erlangen.

Zwischen den einzelnen Schritten erklären der Biologe Christoph Kluck und die Biotechnologieingenieurin Kristin Derlig, was es mit dem Erbgut auf sich hat. Der Mensch zum Beispiel besitzt 23.000 Gene. Von der Maus, die ebenso viele hat, unterscheiden ihn gerade 300.

Wie die Gene funktionieren, was die Aufgaben einzelner Abschnitte sind – das sind auch heute noch große Fragen der Forschung. Dafür können die Rechtsmediziner anhand bestimmter Teile der DNA Menschen zuverlässig identifizieren. Am Fallbeispiel einer jungen Frau, die vergewaltigt wurde, erklärt das Henrik Schröder einleuchtend. Der Täter wurde über den Abgleich mit einer Datenbank gefunden.

Und der Salat? Zeigt am Ende tolle Kurven und unter UV-Licht sogar dicke Gen-Balken. Experiment erfolgreich!

23/01/2013