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Shalom und Schabbes

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Wenn der Schabbat beginnt, werden in einer jüdischen Familie Kerzen angezündet und ein besonderes Brot gegessen.

Solchen „Berches“ hat Sabine Stamminger zu ihrem Vortrag mit in die Straßenkreuzer Uni gebracht: Er wird immer von einem Tuch bedeckt, so wie Tau auf dem biblischen Manna lag.

Die Kunsthistorikerin, die lange in Israel gelebt hat, nennt das Brot als Beispiel für die praktische Verankerung des jüdischen Glaubens im Alltag. Sie erklärt über 30 Hörern in der Wärmestube einige Speisegebote und Rituale, reichert diese Grundlagen mit persönlichen Erfahrungen an.

Ihre Bilder aus Tel Aviv zeigen moderne Jugendliche genauso wie strenggläubige Juden mit Schläfenlocken. „Die Juden gibt es nicht“, sagt Sabine Stamminger. Um eine Brücke über kulturelle Unterschiede hinweg zu schlagen, hat sie vor kurzem die gemeinnützige Organisation „IrespectU“ gegründet. Deren Ziel: Vorurteile durch Begegnung ab- und Respekt und Akzeptanz füreinander aufbauen.

22/11/2011