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Gewusst wie!

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Ein Name, ein auffälliges Merkmal und ein lebendiges Bild – mehr braucht es nicht, um keinen Namen mehr zu vergessen. Gedächtnistrainerin Julia Hayn kennt das aus eigener Erfahrung.

Und sie weiß: Je abstruser und abwechslungsreicher das Bild ist, desto besser bleibt der Name des Gegenübers haften.

Das funktioniert in Vorstellungsrunden ebenso wie bei Straßennamen. Die 20 Hörer der Straßenkreuzer Uni lernen beim zweiten Teil des Denkste!-Workshops in der Notschlafstelle Hängematte sogar, wie man sich nach diesem Prinzip Jahreszahlen, Telefonnummern und Pins einprägt.

Da steht beispielsweise ein Giraffenhals für die Eins, ein Schwan für die Zwei, der Dreimaster für die Drei und so weiter. Zur jeweiligen Kombination erfindet man eine Geschichte. Nur eins sollte jemand, der sein Gehirn damit trainiert, nie vergessen: Zum Pin auch die zugehörige EC-Karte in die Erzählung einzubauen.

29/11/2011