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Auf die Spitze getrieben

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Die Tänzer scheinen zu fliegen. Wie hart ihre Grazie und die gleitenden Sprünge erarbeitet sind, konnten die Hörer der Straßenkreuzer Uni beim Besuch der Ballettprobe im Staatstheater beobachten.

20 Tänzer und Tänzerinnen der Nürnberger Compagnie trainierten unter Leitung von José Hurtado.

Die Bewegung von Füßen und Händen, die Haltung der Arme und des Kopfes, dazu Kraft und Rhythmusgefühl – alles muss stimmen und stimmig sein, die Darbietung soll mühe- und schwerelos wirken. Dabei will der Körper liegen und am liebsten gar nichts tun, sagt der Stellvertretende Ballettdirektor im nachfolgenden Gespräch mit 18 Hörern.

José Hurtado erzählt vom Leben der Ballettprofis, die sehr konzentriert sieben Stunden täglich arbeiten. Ihre körperliche Belastung ist hoch und das Gehalt relativ niedrig, dazu wechseln die Engagements häufig und die Karrieren sind – wie bei Leistungssportlern – kurz.  Warum man diesen Beruf wählt? „Tanzen ist mehr als ein Beruf“, sagt José Hurtado, „es ist Berufung.“ Die Nürnberger Tänzer scheint diese Haltung zu beflügeln.

30/01/2012