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Wo fängt Diskriminierung an?

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Ohne irgendeinen Unterschied sollen Menschen behandelt werden, so steht es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Rechte und Freiheiten gelten für alle – das verlangt gleicht der zweite ihrer 30 Artikel.

Was das bedeutet, erklärte Michaela Lissowsky vom Menschenrechtszentrum den 26 Hörern der Straßenkreuzer Uni vor der zugehörigen Säule in der Straße der Menschenrechte.

Aber wie ist das im Alltag? Jeder hat schon einmal Diskriminierung erfahren – oder einen anderen beleidigt und verletzt. Denken Sie mal nach!, animiert die Politikwissenschaftlerin später im Vortragssaal des CVJM am Kornmarkt. Beherzt wirbt sie dafür, dass sich jeder gegen Benachteiligung einsetzt.

Schon im Alltag, in der U-Bahn oder in der Firma. Indem er die Beobachterrolle verlässt und sich einmischt: Das kann ein kesser Spruch sein oder ein Notruf übers Handy, man kann sich an den Vorgesetzten wenden, Anzeige bei der Polizei erstatten – oder die Vorkommnisse beim Menschenrechtszentrum oder Amnesty International melden.

01/02/2011