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Wie funktioniert die Börse?

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Ein genialer Mensch, eine super Erfindung – aber leider, sagt Professor Wolfgang Gerke, habe sein Freund Anton kein Geld, um den „nanosynthetischen“ Bodenbelag, der Schnee einfach wegtauen lässt, auch zu produzieren.

50 Millionen bräuchte er, um sich Material und Maschinen zu kaufen und die Erfindung auf den Markt zu bringen.

Am einprägsamen Beispiel erläuterte der bekannte Bank- und Börsenexperte vor 60 Hörern in der Heilsarmee, wozu die Börse gut ist, was der Unterschied zwischen Aktie und Anleihe ist, welche Rolle Vertrauen spielt und was passiert, wenn die Wertpapiere nicht mehr Geld für die reale Wirtschaft beschaffen sondern zum Objekt von Wetten werden. Dann bricht der Aktienmarkt ein oder gar zusammen, was destaströse Folgen für die Volkswirtschaft hat.

Die Krisen sind dabei nicht neu, sagt Gerke. Schon 1872 gab es einen Börsencrash, als Eisenbahn, Dampfmaschine und Industrialisierung ein neues Zeitalter einläuteten, und 1929, als mit dem Radio die Weltwirtschaftskrise kam. 2000 war es die Internet-Blase. Aktuell ist es die Verbriefung, die Geldgeschäfte sichert – eine möglicherweise bahnbrechende Erfindung.

10/12/2010