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Genuss und Gift

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Jeden Tag Regen! – Sonst könnten viele der rund 5000 Pflanzenarten, die unter den Glasdächern des Botanischen Gartens in Erlangen wachsen, gar nicht leben!

Als die 34 Hörer der Straßenkreuzer Uni ihre Führung beginnen, hängt der Sprühnebel noch in der Luft. Von Orchideen und Farnen erzählt Gartenmeister Frank Böse, aber auch von Würgefeigen und fleischfressenden Kannenpflanzen.

Gefährlicher Dschungel! Die Tropen sind zugleich ungeheuer fruchtbar: Neben Kaffee, Kakao und Tee, Banane und Ananas  wachsen dort auch die Färbepflanze für Edamer, das duftige Piment und Kapok, mit dessen Fasern Matratzen gefüllt werden.

Natürlich: Im öffentlich zugänglichen Garten haben tödlich wirksame Pflanzen keinen Platz, die Rauschgiftpflanzen sind verbannt. Auch vor dem „Schwiegermutterstuhl“ sollte man sich in Acht nehmen: Der über 150 Jahre alte Kaktus ist sehr stachelig. Falls er mal Läuse kriegt, könnte man mit ihrem Blut Lippenstift färben.

16/11/2010