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Vom Glück des Innehaltens

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Unser Gehirn verändert sich fortwährend, knüpft in jeder Sekunde neue Verbindungen zwischen Nervenzellen.

„Sie haben nach meinem Vortrag ein anderes Gehirn – ich hoffe ein besseres“, scherzt Professor Frank Erbguth. In der Reihe „Happy“ sprach der Chefarzt der Neurologie am Klinikum Nürnberg über Muße.

Das Innehalten, das uns heute so häufig im Alltag fehlt. Stress am Arbeitsplatz, ständiges Surfen auf dem Smartphone, eine vollgepackte Freizeit: Das überfordert uns Menschen eigentlich.

51 Hörerinnen und Hörer der Straßenkreuzer Uni, die im Eckstein dem Professor lauschen, nicken häufig. Es sei aber nicht die Anforderung allein, die uns zu schaffen macht, argumentiert er, sondern es ist die Pausenlosigkeit. Mit wissenschaftlichen Erkenntnissen untermauert der Neurologe, dass das Gehirn am besten im Takt von Arbeit und Entspannung lebt.

Bloß wie zur Muße finden? Der Professor empfiehlt feste Rituale. Sauna zum Beispiel, ein Spaziergang oder ein Wannenbad – einfach mal Nichtstun und eine halbe Stunde ins Blaue schauen. Nicht vergessen: Das Smartphone ausschalten!

04/07/2016