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Mehr Grün – Abgezwickt und umgetopft

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Ein bisschen wie Kinderkriegen ist das Aufziehen von Kräutern, vergleicht Tanja Dworschak.

Die Chefin des Bioland KräuterGuts in Kraftshof erzählt, dass Samen in den Gewächshäusern bei konstant 20 Grad, gut versorgt mit Nährstoffen und Wasser, wachsen wie ein Baby im Mutterleib.

Bei der Geburt wird’s etwas kühler, doch auch als zarte Pflänzchen lieben Basilikum & Co weiter Kontakt und Nähe. Im Kindergartenalter dann bekommen sie Raum für Entwicklung, bevor sie in Küche und Töpfen der Verbraucher landen.

22 Hörer der Straßenkreuzer Uni hören Tanja Dworschak gebannt zu, wenn sie über das Ebbe-und Flut-Prinzip beim Gießen, über die richtige Erdmischung und  horrende Energiepreise und Zertifizierungsverfahren spricht.

Auch alte Weisheiten („Ein Pfund Nachtkerzenwurzel gibt Kraft wie ein Zentner Ochsenfleisch“) kennt Tanja Dworschak und vom Prickelknöpfchen – eine pfeffrige Kresse – dürfen alle gern mal kosten. Dann langen die Teilnehmer selbst in die Erde und topfen junge Zitronenmelisse ein – zupfen dann später vom Kopf her, wässern nur von unten!

09/06/2015