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Heimatministerium für alle

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Was Heimat ist, weiß jeder. Aber jeder definiert sie anders.

Aus dieser Klemme kann Daniel Forster niemand befreien, der als persönlicher Mitarbeiter des Finanz- und Heimatministers Markus Söder das Heimatministerium mit Dienstsitz Nürnberg vorstellt.

Dessen Aufgabe ist so einfach wie umfassend: Es soll gleichwertige Lebensverhältnisse im Freistaat schaffen, der boomende Regionen wie den Großraum München hat und Bezirke wie Oberfranken, das Einwohnerschwund beklagt. Drei Ausgleichsstrategien setzt das Heimatministerium dagegen: Breitbandförderung, Behördenverlagerung und die Änderung des kommunalen Finanzausgleichs.

Daran arbeiten aktuell 85 Mitarbeiter – bis Ende des Jahres sollen es 100 sein – in der früheren Bank am Lorenzer Platz. Das Haus dürfen 38 Hörer der Straßenkreuzer Uni bei der anschließenden Führung sehen, sie besichtigen sogar das Ministerbüro. Viel Kunst ist da zu sehen, einige Zeitungsausschnitte und das schöne Motto „It CAN be done“.

Von den vielen Fragen kann Daniel Forster nur eine nicht beantworten: Die nach dem Frankenrechen, der wider alle Vorschriften vor dem Gebäude flattert. „Keine Ahnung, wie die Flagge dahin gekommen ist“, sagt er und schaut recht verschmitzt

23/06/2015