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Was bringt uns zum Schwingen?

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Stunde der Freude heißt das Stück, das Matthias Ank als erstes anschlägt. Kräftig, angenehm, freudig schallt das Stück von Enrico Bossi durch die Lorenzkirche.

Drei Instrumente – die Lorenzer Orgel mit mehr als 12.000 Pfeifen, die zwölf Tonnen schwere Laurentius- und die kleinere Stephanusorgel – kann der Lorenzkantor vom ebenerdigen Manual aus bedienen.

17 Hörer der Straßenkreuzer Uni lauschen: Was den Klang vom Geräusch unterscheidet, was Dur von Moll und wie weit der tiefste und der höchste Ton auseinander liegen. Sie hören, dass Komponisten auch Vogelstimmen in die Kirche holen und dass Bach ein Stück nur für die Füße geschrieben hat. Denn Organisten spielen mit Händen und Füßen, sie müssen buchstäblich alle Register ziehen.

Die verleihen den Tönen verschiedene Farben, ganz wie beim Singen die Stimme. Das Wichtigste stellt Matthias Ank den wunderbaren Hörbeispielen voran: „Musik ist eine Sprache.“ Sie hat Melodie und Rhythmus, kennt Misstöne und zartes Säuseln – und wird auf der ganzen Welt verstanden.

28/06/2011