Straßenkreuzer Uni: Der Wald und lauter Bäume (Nachbericht)

Vom sprichwörtlichen Steckerlas-Wald ist nicht viel übrig. Denn hinter Reichelsdorf baut Förster Norbert Zollet den Reichswald um: Von unten wachsen junge Laubbäume nach. Roteiche, Schwarzerle, Birke und Ahorn sehen die zwölf Hörer und Hörerinnen der Straßenkreuzer Uni – und noch viele andere Baumarten mehr. Rund 30 gibt es im Reichswald, schätzt der Leiter des Reviers Altenfurt. Die Vielfalt an Bäumen und Tieren wächst, das ist das Ziel des naturnahen Waldbaus. In Tümpeln, die auf einer Lichtung eigens angelegt wurden, wimmeln die Kaulquappen und eine Blindschleiche schlängelt sich vor den Füßen der Spaziergänger durchs Gras. Allerdings lassen sich weder Rehe noch Wildschweine blicken – zu begierig fragen die Hörer Norbert Zollet aus. Was bedeutet die rote Welle auf den Bäumen? (Die so markierten Bäume dürfen nicht gefällt werden.) Wie viele Bäume stehen auf einem Hektar Wald? (Rund 150, wenn sie ausgewachsen sind). Werden noch Pferde fürs Rücken eingesetzt? (Gelegentlich, um Werbung für den Forst zu machen – sonst sind Maschinen einfach effektiver.) Auch nach Wilderern wird gefragt. Zwei kamen in den vergangenen Jahren vor Gericht …
[gk]

04/05/2017