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Schön, dass sie im Leitartikel die

Schön, dass sie im Leitartikel die teuere Förderung der Solaranlagen anprangern, als nicht im Sinne einer sozial ökologischen Zukunft. Das musste doch endlich mal wieder gesagt werden! Aber durch mehrfache Wiederholungen werden solche Aussagen auch nicht zur Wahrheit. Na dann, machen wir es doch mit mehr Atom- und Kohlestrom, ist sowieso besser für die Konzerne, damit das Geld da bleibt wo es hingehört und schon immer war. Energie hat was mit Macht zu tun. Lassen wir doch die Macht bei den Großen, ist doch besser als das ganze Ökogefurzel. Kann es  sein, dass die letzten 20 Jahre Pionierarbeit die unzählige Umweltgruppen, im sehr starken Maße auch im Nürnberg, tätig waren übersehen haben. Kann dem besten Redakteur mal passieren, ist auch nicht unbedingt des Straßenkreuzers Themenschwerpunkt. In Solarfördervereinen (SFV) engagieren sich ehrenamtlich unzählige Menschen bundesweit für erneuerbare Energien ohne Atom. Und zwar friedlich. Kohle- und Atomstrom ziehen Staatsgewalten nach sich. Der Staatsapparat in Golleben war gut gerüstet.Privat und auch in der Firma beziehen wir Energie aus nachwachsenden Rohstoffen.  Wir heizen ohne Öl und Gas und beziehen unsere elektrische Energie von Ökostromanbietern, zu Kosten, die in unsere Kassen keine tiefen Löcher reißen. Diese Möglichkeiten hat sicher nicht jeder, schön, dass es diese Möglichkeiten gibt, da die gesetzlichen Vorgaben geschaffen wurden. Das Erneuerbare Energiengesetz trat 1990 in Kraft und hat in den Jahren zu einem überaus starken Einsatz der regenerativen Energien geführt. Sehen sie das als Nachteil, dass rund ca.  16% des Stroms in Deutschland umweltfreundlich erzeugt wird? Ohne erneuerbare Energien werden wir steigende Strompreise haben. Denn das Oligopol der großen Stromversorger  denkt weder sozial noch ökologisch, sondern ausschließlich gewinnorientiert. Die wenigsten finanzieren ihre Solarstromanlage aus eigener Tasche, sondern über Darlehen, mit vollem Risiko. Sicher sind da Leute dabei die Geld haben. Lässt sich nicht vermeiden. Oder Neiddebatte gefällig? Ausschlaggebend ist doch was mache ich mit meinem Geld. Ihr Leitartikel soll  fachliche Kompetenz und Glaubwürdigkeit des Straßenkreuzers darstellen und Lust zum Weiterlesen machen. Wenn die Einleitung schon hastig, ohne Hintergrundwissen zusammengeschrieben ist, wie sieht es dann mit den anderen Berichten aus? Ich habe den Straßenkreuzer immer gerne gekauft, aber wollen sie mein Geld noch, das mit der aus ihrer Ansicht mit unsozialer Solartechnik verdiene? Im Anhang finden sie Informationen, die im Vorfeld gelesen und verstanden sicher zu weniger pauschalen Aussagen über die erneuerbaren Energien geführt hätte.

Roland Müller, per Mail