Babyausstattung für Lidia – so helfen Sie unserer Verkäuferin!

Unsere Verkäuferin Lidia Maria Csapai und ihr Mann Natanael sind überglücklich, erwarten die beiden jungen Rumänen doch im Oktober ihr erstes Kind. Dem Wunschbaby soll es an nichts fehlen – und genau hier kommen die Schwierigkeiten. Denn so sehr sie sich freuen, so besorgt sind sie auch: Weil das Leben es bislang nicht sehr gut gemeint hat mit der jungen Familie, können sie sich selbst die Grundausstattung für den kleinen Efraim Natanael kaum leisten.

Rund 1200 Euro hat das junge Paar, dem schwere Krankheiten ein normales Arbeitsleben unmöglich machen, monatlich zur Verfügung, davon brauchen sie allein 600 Euro für die Miete der kleinen Wohnung. Eine komlette Babyausstattung ist teuer, allem voran ein Kinderwagen, auf den die Eltern mangels Auto dringend angewiesen sind (Lidias ganze Geschichte finden Sie unten auf dieser Seite).

Sie möchten helfen? Gut erhaltene Sachspenden vom Kinderwagen über Kuscheltiere bis hin zu (vor allem warmer) Kleidung (am besten Gr. 50–68) nehmen wir gerne in der Redaktion entgegen. Bitte setzen Sie sich telefonisch (0911-217 593-0) oder per Email (ofni.1513415131rezue1513415131rknes1513415131sarts1513415131@liam1513415131) mit uns in Verbindung. Wir versuchen, Ihre Bemühungen so gut wie möglich zu steuern und werden Sie hier über den Stand der Dinge informieren.

Wir bedanken uns für den kleinen Efraim Natanael jetzt bereits ganz herzlich!

Dank Ihrer großartigen Unterstützung ist Lidias kleine Familie mittlerweile bestens ausgestattet mit allem, was der kleine Efraim Natanael zum Start ins Leben braucht.

Ganz vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Lidia_Baby

Eigentlich brauchen wir alles

Am allermeisten wünschen sie sich für ihr Baby eine bessere Zukunft, ein besseres Leben, als sie beide es hatten – Straßenkreuzer-Verkäuferin Lidia Maria Csapai und ihr Mann Natanael erwarten ihr erstes Kind. Und so sehr sie sich freuen, so besorgt sind sie auch: Weil das Leben es bislang nicht sehr gut gemeint hat mit der jungen Familie, können sie sich selbst die Grundausstattung für den kleinen Efraim Natanael kaum leisten.

Immerhin: Ein Dach über dem Kopf ist da. Eine beengte Zwei-Zimmer- Wohnung in Nürnberg, in der die junge Familie bislang zu zweit, bald aber zu viert leben wird. Lidias Mutter reist aus Rumänien an, um sie zu unterstützen, im Alltag wie im Arbeitsleben als Straßenkreuzer-Verkäuferin. Eigentlich hätte Lidia Maria (31) gerne als Schneiderin gearbeitet. Doch zum einen machten Probleme in der Familie erforderlich, dass sie frühzeitig Geld verdienen musste, zum anderen ist die junge Frau aufgrund eines Unfalls in der Kindheit
auf dem rechten Auge quasi blind. „Zu gefährlich“, sagt sie, aber dass sie gerne an ihrem Platz in Erlangen zwischen Bahnhof und Arcaden das Sozialmagazin verkauft, das ihr ermöglicht, das Nötigste im Leben zu besorgen. Lidias Mann Natanael (28) – ein ähnlicher Weg: Dem gelernten Schuster wurde die Ausbildung in Deutschland nicht anerkannt. Eine schwere Asthma-Erkrankung macht es ihm kaum möglich, körperliche Arbeiten zu verrichten. Heute trägt er zum Unterhalt der Familie bei, indem er vier Stunden pro Woche für eine Reinigungsfirma arbeitet.

Rund 1200 Euro hat das junge Paar monatlich zur Verfügung, davon brauchen sie allein 600 Euro für die Miete der kleinen Wohnung. Ihr Glück ist dennoch ungetrübt: Schon daheim, im rumänischen Ort Alba-Julia, kannten sich die beiden, besuchten die gleiche Schule. Nach Deutschland gingen sie getrennt voneinander, mit ihren jeweiligen Familien, und verloren sich aus den Augen. Dank Facebook und den Bemühungen der strengen Familien fanden sie wieder zueinander: 2015, rund fünf Jahre nach Lidias Umzug nach Deutschland, wurde geheiratet, im Februar 2017 erhielt das Paar die erhoffte Nachricht: Ein Wunschkind ist auf dem Weg!

Ein Wunschkind Ende Oktober, dessen Zukunft beide in Deutschland sehen, für das sie sich eine gute Zukunft erhoffen, eine solide Schul- und Ausbildung, „wir sind hier zu Hause“, sagen beide, und möchten auch hier bleiben und weiter das gemeinsame Leben aufbauen. Doch jetzt erst mal steht das Wohl eines Neugeborenen im Vordergrund: „Wir haben nichts“, sagt Lidia und erzählt von Gebrauchtwarenläden, in denen die Sachen teuer und abgenutzt sind, von der Suche nach günstigen Angeboten, die immer noch zu hohe Preise für das kleine Budget verlangen. Ein Kinderwagen wäre besonders wichtig, hat das junge Paar doch kein Auto. Aber „eigentlich brauchen und nehmen wir alles“, auch gerne gebraucht, sagt die werdende Mutter. Nur dass von Trage über Kleidung bis hin zu Zubehör alles gut erhalten sein sollte für ihr Baby, das ist ihr wichtig. Und dass, fügt sie nach kurzem Überlegen hinzu, es eigentlich doch nicht stimmt, dass sie noch gar nichts haben: „Eine Kundin hat mich mit ihrem Baby besucht und mir einen neuen Strampler geschenkt – in blau!“ freut sie sich.

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