Die große Leserumfrage des Straßenkreuzers – bitte bis 17.12. mitmachen

Die große Leserumfrage des Straßenkreuzers – bitte bis 17.12. mitmachen

Warum kaufen Sie, liebe Leserinnen und Leser, den Straßenkreuzer? Das letzte Mal haben wir diese und andere Fragen vor vier Jahren gestellt. Zeit also, dass wir uns wieder an Sie wenden. Es sind nicht nur einige Jahre vergangen, auch die Zeiten haben sich geändert. Etliche Fragen würden wir heute anders formulieren, neue sind dazugekommen. Wie haben beispielsweise die Covid-Pandemie und die damit einhergehenden Änderungen des Alltags Ihren Umgang mit dem Straßenkreuzer, mit den Verkäuferinnen und Verkäufern verändert? Hat Corona Ihre Sicht auf die sozialen Probleme unserer Zeit beeinflusst? Halten wir mit den Inhalten und Aktionen unseres Magazins und Vereins Schritt mit den Anforderungen der Gesellschaft?
Von der Erstellung des Fragebogens bis hin zur Auswertung werden wir erneut tatkräftig vom Fachbereich Soziale Arbeit der Technischen Hochschule (TH) Nürnberg unterstützt. Prof. Dr. Sabine Fromm, die unter anderem Methoden der empirischen Sozialforschung lehrt, und eine hoch motivierte Gruppe von Master-Studentinnen und -Studenten werden für ein aufschlussreiches Ergebnis sorgen.
Der Fragebogen liegt einer Teilauflage der Dezember-Ausgabe bei. Sie können ihn bis 17.12. entweder bei unseren Verkäuferinnen und Verkäufern abgeben, in unseren Briefkasten am Maxplatz 7, 90403 Nürnberg werfen oder ganz einfach per Post zusenden. Parallel lässt er sich aber auch bequem online ausfüllen. Die Internetadresse umfrage.strassenkreuzer.info leitet Sie auf den Fragebogen weiter.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, unsere Fragen zu beantworten. Dafür bedanken sich die Teams von Straßenkreuzer und TH Nürnberg schon jetzt bei Ihnen!

Auf dem Foto das Projektteam der TH Nürnberg: Andrea Carl, Prof. Dr. Sabine Fromm, Larissa Laux, Erwin Eckenberger (stehend v.l.n.r.), davor Anna Schiller und Annika Haun. (Foto Wolfgang Gillitzer)

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Pause bei der Straßenkreuzer Uni

Pause bei der Straßenkreuzer Uni

 
Wieder sind die Zeiten schwierig für Veranstaltungen. Das betrifft auch die Straßenkreuzer Uni. In jeden Vortrag, jede Exkursion, jeden Workshop wird viel Herzblut und Arbeit gesteckt: Unser Uni-Team denkt sich Themen aus, Referentinnen und Referenten werden angefragt, diese müssen sich vorbereiten,  der geeignete Veranstaltungsort muss gefunden werden, die Veranstaltung muss beworben werden … und wenn dann wieder alles abgesagt und verschoben werden muss, ist bei allen Beteiligten der Frust groß.
Deshalb haben wir jetzt beschlossen, alle weiteren Planungen auf eine Zeit zu verschieben, die mehr Zuversicht zulässt. – Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Straßenkreuzer CD

Straßenkreuzer CD

20! Jahre! in Folge stellt das Projektteam um Artur Engler eine CD zusammen. Der Straßenkreuzer ist damit die einzige Straßenzeitung weltweit, die ihrer lokalen Musikszene Gehör verschafft – und den Verkäufern des Magazins damit eine Weihnachtsgratifikation ermöglicht.
Erhältlich ist die CD bei den rund 80 Verkäuferinnen und Verkäufern (im Bild Antonio an der Museumsbrücke) des Sozialmagazins auf den Straßen in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Umgebung. Der Preis ist mit 13,50 Euro seit 20 Jahren stabil. Der Verkäufer, die Verkäuferin verdient unverändert sieben Euro. Einen Konzertabend wird es auch im zweiten Corona-Jahr nicht geben – aus Gründen, die wir hoffentlich 2022 hinter uns lassen werden. 
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Ein Ort, an dem Menschen sichtbar werden

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Die KreuzerBude in der Königstraße ist an drei Nachmittagen in der Woche besetzt – und offen für alle, die sich zum Verein und seinen Projekten informieren wollen.

Blau und rot, sauber geputzt und mit ersten Infotafeln bestückt, der Würfel obenauf in der prallen Sonne glänzend – die KreuzerBude präsentierte sich zu ihrer Eröffnung im Oktober exakt so, wie sie gemeint ist: als anziehender Treffpunkt und Aushängeschild für den Straßenkreuzer e.V. Und so passte es wunderbar, dass sowohl Nürnbergs OB Marcus König als auch Pater Ansgar Wiedenhaus von St. Klara in ihren Ansprachen betonten, wie wichtig es sei, dass es mit der KreuzerBude nun einen Ort mitten in der Stadt gibt, an dem Menschen sichtbar und gesehen werden. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Gymmick.

KreuzerBude, Königstraße (auf Höhe Ostermayr-Passage)
Do., Fr., Sa. von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Treffen deutschsprachiger Stadtführer-Teams

Sie heißen zum Beispiel Supertramps, Sozialer Stadtrundgang, querstadtein oder – beim Straßenkreuzer – Schicht-Wechsel. Soziale Stadtführungen werden in vielen Städten und meist von Straßenzeitungen angeboten. Im September gab es in Basel zum ersten Mal ein Treffen deutschsprachiger Stadtführer-Teams. 39 Frauen und Männer aus Österreich, Deutschland und der Schweiz kamen für vier Tage zum Seminar mit Workshops und viel Zeit zum Austausch. Eindrücke einer besonderen Reise in Bildern und mit Stimmen von vier der der fünf Nürnberger Teilnehmer lesen Sie im aktuellen Heft.

Foto: Tobias Sutter

Verschoben: Gut gemeinsam leben – Termin folgt

Vortrag – Sozialer Zusammenhalt in Nürnberg

Wie gelingt das Leben in der Stadt? Was bedeutet gute Nachbarschaft und wie entsteht sie? Hat die Pandemie das soziale Miteinander in der Stadt verändert? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Sabine Fromm und führte hierzu mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Doris Rosenkranz eine groß angelegte Befragung durch. Dabei kam heraus: Der Zusammenhalt ist weitaus größer als medial oft dargestellt. Die schweigende Mehrheit ist nach wie vor bereit, sich für andere einzusetzen. Welche weiteren Studien diese These bestätigen und ob sich Nürnberg in solidarische und weniger hilfsbereite Viertel einteilen lässt, erklärt die Dozentin – Diskussion erwünscht!

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Prof. Dr. Sabine Fromm ist seit dem Wintersemester 2011/12 Professorin für Soziologie an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit sozialer Teilhabe, Ungleichheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

 

25/10/2021