Die Dezember-Ausgabe

Im Mai 2004 fand die größte Erweiterung der Europäischen Union (EU) statt. Zehn Staaten, darunter Polen und Ungarn, kamen damals zur EU dazu, 2007 folgten Rumänien und Bulgarien. Die Angst der meisten alten Länder vor Armuts­migration und Billiglöhnern sorgte dafür, dass die Freizügigkeit für die Neuen in Deutschland (und Österreich) erst ab 2011 erlaubt wurde. Seither kamen und kommen Tausende Pflegekräfte, Saisonarbeiter, Akademiker, Handwerker – und auch arme Menschen. Den Straßenkreuzer verkaufen inzwischen etwa 30 rumänische Landsleute. Die meisten kommen aus der Gegend von Timișoara, der Kulturhauptstadt 2021, was in diesem Kontext bitter-ironisch klingt. In den ersten Jahren gab es immer wieder Anrufe von Einheimischen, die wissen wollten, ob „diese Leute tatsächlich Verkäufer sind“. Dann bewährte sich, was Straßenzeitungen so besonders macht: Menschen kommen miteinander ins Gespräch; und wer miteinander redet, baut Ängste und Vorurteile ab. Besonders Sinti und Roma werden allerdings in Europa bis heute diskriminiert und rassistisch belegt. Die Schwerpunkt-Seiten der Dezember-Ausgabe laden ein, sich die eigenen Vorurteile anzusehen, „Andere“ besser kennen zu lernen. — Titelfoto: Giorgos Agelakis

Das gibt es Neues

Stets auf dem Laufenden rund um die letzten Nachrichten und Veranstaltungen des Straßenkreuzer e.V.
Schriftliches Grußwort von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Der Bundespräsident – Berlin, im November 2020

Schriftliches Grußwort von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für die Weihnachtsausgaben der deutschen Straßenmagazine und -zeitungen weiterlesen »

Abgesagt: Läuft wie gedruckt – 18.11.20

Vortrag – Bundesbankdirektor Markus Schiller redet über Geld

Wir verwenden es täglich, egal ob in Papierform, Münzen oder digital. Dank ihm gehen Wünsche in Erfüllung. Wir geben es aus od... weiterlesen »

Abgesagt: Fragen ans Christkind – 30.11.20

Gespräch | Das Nürnberger Christkind packt aus

Wo die blondgelockte Engelsgestalt im goldenen Gewand auftaucht, leuchten die Augen. Das Christkind verzaubert, egal ob groß oder klein. Sei... weiterlesen »

Völlig überzogen – 7.12.20

Hoffnungslos überzogen

Vortrag – Bogdan Itskovskiy berät Schuldner

Waschmaschine auf Raten gekauft, überteuerter Handyvertrag oder ausgereizter Dispo – „Schulden sind leicht gemach... weiterlesen »

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Lesermeinungen

Was unsere Leser über uns sagen
Als regelmäßiger Käufer des Straßenkreuzers möchte ich Ihnen einmal sagen, dass ich die Hefte inhaltlich und von der Aufmachung her so gut finde, dass ich stets viele, wenn nicht sogar alle Artikel daraus lese. Das Magazin eignet sich gut als Lektüre im Zug und in der U-Bahn. Viele Grüße!

Werner Lauckner

Postbauer-Heng

Ich war am Samstag mal wieder in Nürnberg, die Stadt meiner Grosseltern und kaufte mir ihre Zeitung. Ich bin wirklich beeindruckt von der Qualität. Überraschend für eine Strassenzeitung.

Jochen Mohl

per Mail

Als der Straßenkreuzer anfangs monatlich erschien, hatte ich das Gefühl, er hätte darunter ziemlich gelitten und es wäre besser gewesen, dies nicht so abzuändern. Inzwischen hat er sich auch monatlich zu einem tollen Heft gemausert. Glückwunsch dafür, bzw. dazu.

Pia Rauh

per Mail

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