Zur Navigation | Kontaktadresse
Der Verein Straßenkreuzer hat sich zum Auftrag gemacht, Menschen in sozialer Not zu helfen, sich selbst zu helfen.
Der Verein gibt eine gleichnamige Zeitschrift heraus, die arme und obdachlose Menschen für 1,70 Euro verkaufen.
Der Vertrieb des Straßenkreuzers befindet sich in der Wärmestube. Dort können die Verkäuferinnen und Verkäufer die Hefte für jeweils 80 Cent einkaufen. Bleiben pro Heft 90 Cent Verdienst.
Der regelmäßige Verkauf der Hefte soll den Verkäufern eine berufliche Perspektive bieten und einen Wiedereinstieg in das soziale Leben ermöglichen. Durch den Verkauf auf der Straße kommen zudem Menschen, die sonst kaum Kontakt hätten, miteinander ins Gespräch. So werden (Vor)Urteile auf beiden Seiten abgebaut und so wird Verständnis für unterschiedliche Lebenssituationen geweckt.
Mittlerweile gibt es im Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen rund 50 regelmäßige Verkäuferinnen und Verkäufer. Einen Verkäuferausweis erhalten die Menschen, deren Einkommen nicht über Hartz-IV-Niveau liegt.
Der Straßenkreuzer e.V. arbeitet sehr schlank: Im Vertrieb, Vorstand und der Redaktion engagieren sich hauptsächlich ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Chefredakteurin hat die einzige halbe Stelle des Vereins.
Der Straßenkreuzer e. V. ist ein Projekt, in dem sich viele Menschen aus unterschiedlichen Berufen in ihrer Freizeit engagieren. Sei es in der Redaktion, im Vertrieb der Wärmestube oder im Vorstand.
Gerade im Vertrieb des Straßenkreuzers leisten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverzichtbare und wertvolle Arbeit – denn sie sind immer ganz nah an den Problemen, Sorgen und zum Glück auch Erfolgen der Verkäufer dran.
Informationen zum Verkauf und Vertrieb des Straßenkreuzers sowie zur Möglichkeit, sich für das Projekt zu engagieren, gibt es in der Redaktion bzw. in der Wärmestube, Köhnstr. 3, Di–Fr 10.15–12 Uhr, Telefon 0911/4319823.
Politiker, Sozialarbeiter, Journalisten und gesellschaftlich aktive Bürger beschlossen damals, ein Magazin für Menschen in sozialer Not herauszugeben. Damals erschien der Straßenkreuzer in einer Auflage von 10.000 Stück vier Mal im Jahr.
Heute wird in jeder Ausgabe ein Schwerpunktthema aufgegriffen, das sozial, kritisch und überraschend beleuchtet wird. Lebendig eben und an der Wirklichkeit einer breiten Leserschaft orientiert.
Der Straßenkreuzer ist unabhängig. Das Magazin finanziert sich durch den Verkauf, Anzeigen sowie durch Spenden.
1998 wurde der Straßenkreuzer, aufgrund seines kulturellen und sozialen Engagements mit dem Kulturpreis „Nürnberger Stipendium“ ausgezeichnet.
2006 erhielt das Magazin den „SpardaMedienpreis für bürgerschaftliches Engagement“.
Ein Magazin professionell erstellen und auf der Straße mit Rückgrat verkaufen reicht nicht aus, um die ganze Bandbreite eines sozialen Projektes zu vermitteln.
Deshalb kommt der Straßenkreuzer gerne dahin, wo Interesse an mehr Information und genaueren Einblicken besteht.
Zusammen mit einem Verkäufer besucht die Chefredakteurin oder ein Mitglied des Vorstands seit einigen Jahren regelmäßig Schulen, Bildungszentren und unterschiedliche Gruppen, um über die Arbeit am Magazin, die Ursachen der Armut und das Leben zwischen Wärmestube und Straßenverkauf zu berichten.
Bei Interesse bitte Kontakt mit der Redaktion bzw. Ilse Weiß aufnehmen. Telefon 0911/4319823
Straßenkreuzer e.V.
Glockenhofstraße 45
90478 Nürnberg
Telefon 0911 4597636
post(an)strassenkreuzer.info