Straßenkreuzer

Das Sozialmagazin

Leserbriefe bitte an den
Straßenkreuzer e.V.
Ilse Weiß
Wilhelm-Spaeth-Straße 65, 90461 Nürnberg
Fax 0911 217593-20
E-Mail: mail (an) strassenkreuzer [punkt] info

Die Veröffentlichungen in dieser Rubrik geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Der Straßenkreuzer behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.


Seit dem Beginn meines Abos habe ich ja nun schon vier Ausgaben des Straßenkreuzers erhalten und ich möchte Ihnen und Ihrem Team ein großes Lob aussprechen. Besonders spannend finde ich immer, was Ihnen zum Titelthema einfällt und in welcher Vielfalt. Vielen Dank für jeden Monat mit interessanten Informationen.

Katharina Apostolico, per Mail


Leserbrief zum Straßenkreuzer-Benefizkonzert in St. Klara am 10. März 2012:

„Sehr geehrte Damen und Herren von Straßenkreuzer,
ich war am Samstag in St. Klara im Konzert. Bin eigentlich aus Wolnzach in Oberbayern und stieß beim Stadtbummel auf Eure so tolle Veranstaltung.
(...)
Vielen vielen Dank für das tolle Konzert, das in der schönen Atmosphäre von St. Klara sich ganz toll entfalten konnte.
Schwer zu sagen, welche Band die Beste war.
Liebe Grüße und alles Gute aus Wolnzach in der Hallertau“

Monika Scholz, per Mail


Anlässlich der Maiausgabe Ihres Magazins möchte ich gerne die Arbeit der Redaktion und der Autoren loben. Anfangs habe ich den Straßenkreuzer wegen des guten Zwecks gekauft. Mittlerweile habe ich jedoch sehr den journalistischen Inhalt schätzen gelernt. Ich kann mich nicht erinnern anderswo z.B. über das Thema "Scham" so  gute Beiträge gelesen zu haben. Nicht einseitig politisch, mit verbaler Keule, sondern subtil und wirklich zum Denken und Mitfühlen und Handeln anregend.
Weiter so! Ich wünsche Ihnen viele Leser, nicht nur, aber natürlich auch des guten Zwecks wegen. Ich werde den Straßenkreuzer weiterempfehlen und die Juniausgabe bei meinem lokalen Verkäufer in Eibach bei nächster Gelegenheit erwerben.

Ewald A. Roscher


Schön, dass sie im Leitartikel die teuere Förderung der Solaranlagen anprangern, als nicht im Sinne einer sozial ökologischen Zukunft. Das musste doch endlich mal wieder gesagt werden! Aber durch mehrfache Wiederholungen werden solche Aussagen auch nicht zur Wahrheit. Na dann, machen wir es doch mit mehr Atom- und Kohlestrom, ist sowieso besser für die Konzerne, damit das Geld da bleibt wo es hingehört und schon immer war. Energie hat was mit Macht zu tun. Lassen wir doch die Macht bei den Großen, ist doch besser als das ganze Ökogefurzel. Kann es  sein, dass die letzten 20 Jahre Pionierarbeit die unzählige Umweltgruppen, im sehr starken Maße auch im Nürnberg, tätig waren übersehen haben. Kann dem besten Redakteur mal passieren, ist auch nicht unbedingt des Straßenkreuzers Themenschwerpunkt. In Solarfördervereinen (SFV) engagieren sich ehrenamtlich unzählige Menschen bundesweit für erneuerbare Energien ohne Atom. Und zwar friedlich. Kohle- und Atomstrom ziehen Staatsgewalten nach sich. Der Staatsapparat in Golleben war gut gerüstet.Privat und auch in der Firma beziehen wir Energie aus nachwachsenden Rohstoffen.  Wir heizen ohne Öl und Gas und beziehen unsere elektrische Energie von Ökostromanbietern, zu Kosten, die in unsere Kassen keine tiefen Löcher reißen. Diese Möglichkeiten hat sicher nicht jeder, schön, dass es diese Möglichkeiten gibt, da die gesetzlichen Vorgaben geschaffen wurden. Das Erneuerbare Energiengesetz trat 1990 in Kraft und hat in den Jahren zu einem überaus starken Einsatz der regenerativen Energien geführt. Sehen sie das als Nachteil, dass rund ca.  16% des Stroms in Deutschland umweltfreundlich erzeugt wird? Ohne erneuerbare Energien werden wir steigende Strompreise haben. Denn das Oligopol der großen Stromversorger  denkt weder sozial noch ökologisch, sondern ausschließlich gewinnorientiert. Die wenigsten finanzieren ihre Solarstromanlage aus eigener Tasche, sondern über Darlehen, mit vollem Risiko. Sicher sind da Leute dabei die Geld haben. Lässt sich nicht vermeiden. Oder Neiddebatte gefällig? Ausschlaggebend ist doch was mache ich mit meinem Geld. Ihr Leitartikel soll  fachliche Kompetenz und Glaubwürdigkeit des Straßenkreuzers darstellen und Lust zum Weiterlesen machen. Wenn die Einleitung schon hastig, ohne Hintergrundwissen zusammengeschrieben ist, wie sieht es dann mit den anderen Berichten aus? Ich habe den Straßenkreuzer immer gerne gekauft, aber wollen sie mein Geld noch, das mit der aus ihrer Ansicht mit unsozialer Solartechnik verdiene? Im Anhang finden sie Informationen, die im Vorfeld gelesen und verstanden sicher zu weniger pauschalen Aussagen über die erneuerbaren Energien geführt hätte.

Roland Müller, per Mail


Als der Straßenkreuzer anfangs monatlich erschien, hatte ich das Gefühl, er hätte darunter ziemlich gelitten und es wäre besser gewesen, dies nicht so abzuändern.Inzwischen hat er sich auch monatlich zu einem tollen heft gemausertGlückwunsch dafür, bzw. dazu

Pia Rauh, per Mail


Seit Jahren lese ich jeden Monat den Straßenkreuzer mit großem Interesse, weil ich finde, dass die Artikel unsere Welt oft aus einem anderen Blickwinkel betrachten und mir viele neue Einsichten bescheren. Das Warten auf die Oktoberausgabe ist ja nun auch vorbei…Leider hab ich die beiden Ausgaben des „Küchenkreuzers“ verpasst und finde es sehr schade, dass keine dritte Auflage geplant ist. Wollte ich nur mal sagen. Dabei koche ich doch so gerne!

Renate Schindelbauer, per Mail

Antwort der Redaktion:
Liebe Frau Schindelbauer,
danke für Ihre schöne Nachricht. Das Kochbuch, oder einen Nachfolger, können wir erst andenken, wenn sich der monatliche Verkauf stabilisiert hat. Sie sind nicht die erste Leserin, die das Buch gerne hätte. Es tut mir so leid, dass wir tatsächlich keine Exemplare mehr haben. Schade, dass ich nichts Besseres sagen kann. Aber wir müssen als kleiner Verein strikt haushalten. Herzliche Grüße und danke für Ihre Treue
Ilse Weiß


Ich finde ihr aktuelles Heft Schleierhaft wirklich toll! Sie haben das Thema gut aufgegriffen. Danke dafür! Danke und Grüße!

Tessa Kazmeier, Fraktionsgeschäftsführerin Bündnis 90/Die Grünen Nürnberg


Hab' mir mal wieder einen "Straßenkreuzer" gekauft, da mich Ihr Titelschlagwort "Schleierhaft" neugierig darauf machte, was Sie alles darunter recherchiert haben. Leider wurde ich sehr enttäuscht! Zum einen handeln Sie das dahinter steckende Thema gar nicht umfassend ab, sondern eigentlich nur ein bisschen so am Rande. Zum andern berichten Sie zwar über 3 Frauen, die sich bewusst für das öffentliche Tragen eines Kopftuches entschieden haben, zeigen deren persönliche Motivation / Gründe, dies zu tun überhaupt nicht (drei Mal Schubladen aufmachen ... ohne aber hinein zu sehen!) Schließlich behandeln Sie auch nur ganz schwach am Rande die Bezüge auf Schriftstellen und Glaubensauslegung, die eine Muslima veranlasst Kopf oder gar Körper zu verhüllen. Eigentlich nur schade, denn so kommt kein weiter gehendes Verständnis auf. Mit freundlichen Grüßen

Werner Bescherer, per Mail

Antwort der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Bescherer,
vielen Dank für Ihre kritischen Anmerkungen. Sie haben recht damit, dass unsere Ausgabe das Thema Kopfbedeckung/Verschleierung nicht umfassend behandelt. Das können wir auch nicht. Dazu fehlt uns der Platz - und andere Aspekte zum Thema, wie der Gedächtnisverlust einer Patientin oder die schleierhaften ARGE-Bescheide haben ihren gleichberechtigten Stellenwert. Es tut mir leid, dass Sie durch die Lektüre kein weitergehendes Verständnis entwickeln können. Wie auch immer das aussehen würde. Ich hoffe dennoch, dass Sie auch in Zukunft den Straßenkreuzer lesen mögen. Ein Magazin, das (vielleicht leider) nur Anstöße geben kann, sich mit menschlichen Verhaltensweisen und Lebensumständen auseinanderzusetzen und eigene Positionen zu überprüfen. Nochmals danke für Ihre Nachricht.
Ilse Weiß


Ich war am Samstag mal wieder in Nürnberg, die Stadt meiner Grosseltern und kaufte mir ihre Zeitung. Ich bin wirklich beeindruckt von der Qualität. Überraschend für eine Strassenzeitung.

Jochen Mohl, per Mail


als regelmäßiger Käufer des Straßenkreuzers möchte ich Ihnen einmal sagen, dass ich die Hefte  inhaltlich und von der Aufmachung her so gut finde, dass ich stets viele, wenn nicht sogar alle Artikel daraus lese. Das Magazin eignet sich gut als Lektüre im Zug und in der U-Bahn. Viele Grüße!

Werner Lauckner, Postbauer-Heng


Ganz herzlichen Glückwunsch für den Wilhelm- Hoegner- Preis. Ihre Arbeit, Kommentare, das Konzept, einfach alles was Sie für Menschen in sozialer Not tun, sind eben so viele Gründe Sie ganz, ganz toll zu mögen.Sie geben Hoffnung auch wenn die Lösung( leider) nicht in Ihren Händen liegt. Etwas mehr Prämiengeld hätte ich Ihnen doch gewünscht. Übrigens der letzte Straßenkreuzer war wieder  einmal großartig. Wir kochen auch mit Jochen und "unser" Verkäufer spricht uns an, wenn das neue Magazin erscheint. Man kennt sich eben und das ist auch gut so. Ich wünsche Ihnen Gesundheit und alles erdenklich Gute,
Schöne Grüße

Adriana Tontsch, per Mail


ich möchte mich für den Artikel über die Straßenambulanz im Straßenkreuzer herzlich bedanken. Aufgrund des Artikels konnten wir zwei neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen gewinnen, die uns nun bei der Lebensmittelabholung aktiv unterstützen. Herzlichen Dank auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Straßenkreuzers.
Mit freundlichen Grüßen

Roland Stubenvoll, Leiter der Straßenambulanz


Ich habe das aktuelle November-Heft eher aus Solidarität mit den Verkäufern erworben, war dann aber überrascht über die ansprechende Aufmachung und inhaltliche Qualität der Beiträge. Respekt, das hätte einen breiteren Lesekreis verdient.
Ein Gedanke noch zum Titelblatt:
Photo und Titel sind gelungen - der letztere hat eine provokante Zweideutigkeit (ist das Kleidungsstück gemeint oder doch eher der Träger), aus der man vielleicht noch ein wenig mehr hätte machen können. Es ist ja tatsächlich so, dass Ihre Klientel von einem guten Teil der Gesellschaft als "Mängelexemplare" angesehen wird, einer Gesellschaft, die sich als christlich geprägt versteht. Der Gedanke, dass Menschen unabhängig von dem, was ihnen im Leben misslingt und wieviel gesellschaftliche Anforderungen sie nicht erfüllen können, Wert und Würde besitzen, kann von daher gar nicht oft genug offensiv in die Diskussion eingebracht werden.
Mit besten Wünschen für Ihre weitere Arbeit,

Jens Schnittger, per Mail


Ich habe mir gestern Spätnachmittag das Februarheft gekauft - und was soll ich sagen: das ist eine der schönsten, besten, persönlichsten, interessantesten Straßenkreuzer-Ausgabe, die ich je in Händen gehalten habe! Ich habe es von hinten bis vorn und wieder zurück quasi in einem Durchlauf ausgelesen! Und natürlich war es das Titelthema bzw. die Texte dazu, die ich besonders "gut" fand!
Aber (noch eine kleine Anekdote dazu) schon der Kauf war "besonders": ich habe in Fürth "meinen" Lieblingsverkäufer und kaufe fast ausschließlich bei ihm. Gestern aber ging ich dann doch "fremd" - ich kaufte mir das Heft im U-Bahnhof Weißer Turm.
Der Verkäufer war sehr nett (an sich noch nichts ungewöhnliches bei den Straßenkreuzer-Verkäufern), wies mich aber dann noch besonders auf die Schreibwerkstatt und dort auf die Haiku's (heißt das so im Plural? gibt es dazu überhaupt einen Plural?) hin und "outete" sich dann als der Verfasser höchstselbst (Waldemar Graser). Ich fand das SO nett und auch erfreulich, einmal ein Gesicht zu eben den Texten der Schreibwerkstatt zu sehen, dass
ich nun gar kein schlechtes Gewissen mehr wegen meines "fremd gehens" habe ;-))
(Wenn ich ein wenig sparsam bin, kann ich ja notfalls in ein zweites Heft investieren;-))

Manuela Zuber, per Mail


Wir leben wahrlich in wunderlichen Zeiten, wo das Verzehren von zwei Brötchen strafwürdig, das Verschlingen von Filetstücken zur Wahrung des Manager-Übergewichts legitim ist. Aber unsere Rechtsprechung ist halt maßlos überfordert, wenn es um die Lösung von Rechenaufgaben wie diese geht: Wie viele Pfandflaschen müsste eine Kassiererin hinterziehen, um die Abfindung eines abgehalfterten Spitzenmanagers zu erreichen? Unterstellen wir 10 Cent/Flasche, einen Abfindungsbetrag von schlappen 1,2 Millionen Euro, … Der Einsatz eines Taschenrechners sei erlaubt, da unsereins bei solchen Beträgen nichts mehr an den Fingern ablesen kann – wegen geballter Faust.

Dr. Richard Mährlein, Puschendorf


Wie immer habe ich Ihre Zeitschrift mit Interesse gelesen, zumal wir in Erlangen uns derzeit intensiv mit der "Mittagessensfrage" befassen.
Wir wurden dadurch alarmiert, dass Eltern ihre Kinder in den Kindertagesstätten vom gemeinsamen Essen abmeldeten. Bei 99 Cent für Mittagessen im Hartz IV Satz und 2,50 Euro (oder mehr) fürs Essen in der Kita ist das kein Wunder.
Der Alg2 Satz für Kinder und Jugendliche muss dringend angehoben werden, weder Essen noch Schulkosten sind auch nur annähernd ausreichend. Erlangen hat eine Schulepauschale eingeführt (30 Euro pro Schulkind pro Jahr, wird unbürokratisch ohne Antrag überwiesen) und wird auch bei der Finanzierung des Mittagessens einsteigen müssen. Wir setzen hier kommunales Geld für eine Bundesaufgabe ein, weil wir die Not sehen. Dennoch hoffen wir, dass der Bund seine Pflicht erkennt, damit wir unser städtisches Geld für ebenso dringend erforderliche Maßnahmen im Bereich der Integration, soziokulturelle Stadtteilarbeit usw einsetzen können.
Ich danke Ihnen für Ihre fundierten Artikel und wünsche Ihnen weiterhin so motivierte Mitarbeiter!

Dr. Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen


Erstmals habe ich Ihre Zeitung gelesen und bin an das Cover etwas skeptisch herangegangen. „Wer glaubt, wird selig" klang wie eine einseitige Tendenz.
Umso begeisterter war ich über die Umsetzung und den offenen Umgang mit dem Thema Glaube.
Bis auf den Artikel „Was hätte er für Chancen haben können!" war Ihre Zeitung offen und weitestgehend objektiv. Vorgenannter Artikel klingt, als würde die Nürnberger Stadtverwaltung Überstunden schieben und nachts um den Schlaf gebracht werden, weil sie die betreffende Person nicht „abschieben" kann.
Bis zum nächsten Straßenkreuzer in Nürnberg übersende ich Ihnen herzliche Grüße aus München.

Sascha Weigelt, München


Ich bin selbst kein ständiger Leser des Straßenkreuzers, fühlte mich aber durch das Thema zur Osterzeit interessiert angesprochen. Mein Gedanke: Was denken die wohl vom wichtigsten Fest der Christen?
Die Breite der Darstellungen ist in dieser Ausgabe enorm, denn es gibt ja auf der Welt wirklich viele Weisheiten wie der Mensch selig werden kann. Deutlich wird auch, dass letztlich die Religionen keine 100%-Antwort haben.
So allein gelassen hätte ich mir dann doch noch die Antwort gewünscht, die Jesus Christus selbst gab und auch heute noch gibt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Wer an ihn glaubt, ist selig.

Wolfgang Schmidt, Wilhermsdorf


Ich habe vorhin gewohnheitsmäßig im Vorübergehen den Straßenkreuzer 1/2007 gekauft, bin im Gegensatz zu meiner bisherigen Gewohnheit beim ersten Aufenthalt gleich darin versunken und musste mich gegen Mitte der Zeitschrift von ihr losreißen.
Jetzt folge ich dem spontanen Bedürfnis, Ihnen zur Ausgabe "Querdenker" ein ganz dickes Kompliment auszusprechen.

Eberhard Schneider, Nürnberg


Vor einiger Zeit bin ich von München nach Nürnberg gezogen und lese seitdem stets mit großer Freude und Vergnügen Ihren "Straßenkreuzer".
Ich möchte Ihnen für all Ihr Engagement und all die Mühen danken, die Sie in diese wirklich lesenswerte Zeitschrift stecken. Wird doch auf einzigartige Weise auf das Los der Obdachlosen aufmerksam gemacht, so dass der Außenstehende dahin geführt wird, wird diese Bevölkerungsgruppe Verständnis und Wohlwollen aufbringen zu können: die Wahl der Themen für jedes Heft und seine vielgestaltige Entfaltung sind wunderbar gelungen! Ein bisschen vergleiche ich Ihre Zeitschrift immer mit dem Münchner "BISS", der aber m.E. Ihr Niveau und Ihr Engagement wohl nicht erreichen kann.

Gilbert Kutscher, Nürnberg


Der "Strassenkreuzer" ist seit langem ein fester Bestandteil unserer Lektüre.
Am Anfang mit dem Hintergrund, da hier nicht einfach einer bettelnder Hand etwas gegegen wurde sondern weil aufrichtig, ehrlich Leistung und Gegenleistung aufeinandertrifft und obendrein der Preis nach oben jederzeit beliebig aufgerundet werden kann.
Allerdings hat Inhalt und Aufmachung absolut überrascht und so ist es eine feste Lektüre geworden - der Verkäufer hat's verdient und wir haben in der Familie Information und Blick in eine Welt die wir sonst nicht sehen würden.
Denn inzwischen braucht man nicht fremdes Leben ausserhalb des Sonnensystems suchen, sondern hier erlebe ich wer weiß wieviele fremde Lebenswelten die einander nicht kennen und eigentlich nicht begegnen. Kulturell - Sozial - Intellektuell - sauber getrennte Schichten die sich höchstens bei Aldi an der Kasse treffen.
Aber darum geht's mir eigentlich nicht - Euer letztes Heft hat mich wie schon lange nicht angesprochen, allerdings diesmal nicht spezifisch von den Texten, sondern die Art und Gestaltung der Fotos / Bilder ist diesmal erste Sahne.
Große Formate, sehr intensiv Porträt-Artig, intensive Farben, eingefangene Stimmung - das Porträt von "Futzi", die Kinder der Fam. Dix, der verschmitzte Pfr. Wuchterl, die Collage über Euch selbst - einfach sehr gut!
Herzlichen Dank für diesen tollen Dienst!
Gesegnete Advents- und Weihnachtstage, Gottes Segen und Kraft für Euren Dienst im neuen Jahr!

Thomas Zuhr, Fürth


Liebe Redaktion,
gerne und oft lese ich den Strassenkreuzer, wobei ich beim Kaufpreis stets sehr grosszügig bin. Aufmachung und Inhalt gefallen mir und ich habe grossen Respekt vor dem weitgehend ehrenamtlichen Projekt.
Ihr Artikel "Im Namen der Religion", mit "Carlo" unterzeichnet, findet in seiner generellen Aussage meine volle Zustimmung. Was ich aber absolut daneben, arogant und schlicht schnoddrig finde, ist der Satz "Was dazu führte, dass die Legende von Jesus Christus fruchtete". Jeder, der sich ein bisschen mit Geschichte befasst, kann nicht ernsthaft schreiben, dass Jesus eine Legende ist. Dabei beziehe ich mich durchaus nicht nur auf die Bibel, die aber sehr wohl ein ganz wichtiger Verweis auf Jesus ist, wenngleich hier sicher manches orientalisch gleichnishaft geschildert wird. Dieser hier gezeigten Provokation, Jesus in einem ernst gemeinten Artikel als Legende zu bezeichnen, muss in aller Form widersprochen werden. Schade, dass Sie sich auf dieses Niveau begeben!

Heinz-Jörg Müller, Tuchenbach


Als Tierfreundin habe ich mir in der letzten Zeit so meine Gedanken über meine zwei Hunde Rico und Nessy gemacht. Wie gehen die beiden miteinander um und wo können wir Menschen uns da noch was abschauen? Trotz vorhandener Rangordnung stehen die beiden füreinander ein und kümmern sich immer um den anderen.
Und wie ist das bei uns Menschen?
Hunde brauchen ein Rudel, zu dem sie gehören. Von dem sie gestärkt und akzeptiert werden. Sie brauchen ein Plätzchen zum Wohlfühlen und jemanden, der sie liebt.
Was passiert mit uns, wenn uns niemand braucht?
Was passiert mit uns, wenn wir keinen Rückzugsort haben, an dem wir uns wohl und sicher fühlen?
Was passiert mit uns, wenn uns niemand liebt, niemand uns sucht und niemand lobt?
Was passiert dann mit uns?
Was passiert mit uns, wenn niemand mit uns spricht und nur noch Leere da ist?
Bei diesen Fragen kann man sehen, dass viele dieser Bedürfnisse sich nicht auf Tier oder Mensch beziehen, sondern universell sind. Bei den Tieren sind sie jedoch oftmals schon von Natur aus geregelt. Wir Menschen hingegen tun uns manchmal gerade mit solchen grundlegenden Bedürfnissen schwer. Gerade in unserer heutigen Zeit, in der alles immer unpersönlicher und anonymer wird, finde ich, dass wir diese Bedürfnisse nicht vergessen dürfen.

Blandine Steiner aus Schwabach


Als ehrenamtliches Mitglied der Aids-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth sammle ich des öfteren in der Nürnberger Innenstadt Spenden. Dabei habe ich schon viele unterschiedliche - teils erfreuliche, teils nicht so erfreuliche - Erfahrungen gemacht. Eine hat sich jedoch bei mir besonders eingeprägt und von dieser möchte ich euch erzählen.
Als ich letzten Dezember vor der Lorenzkirche stand und trotz Wind und Wetter Spenden sammelte, erblickte ich plötzlich eine Straßenkreuzer-Verkäuferin. Ich ging zu ihr hin, bat um eine Zeitschrift und bezahlte mit einer Zwei-Euro Münze. Ich gebe immer ein bisschen mehr als 1,60 Euro, damit auch noch ein kleines Trinkgeld für den tapferen Verkäufer dabei heraus springt. Zu meinem Erstaunen steckte die Verkäuferin das erhaltene Trinkgeld jedoch nicht in die Tasche, sondern verlangte nach meiner Büchse. Ohne ein Wort zu sagen schmiss sie ein paar klimpernde Münzen in meine Spendenbox. Ich weiß zwar nicht wieviel sie einwarf, aber eins weiß ich sicher, es war mehr als das bloße Trinkgeld, das sie von mir erhalten hatte.
Diese Geste, von einer Frau, die selbst nicht viel zum Leben hat und trotzdem gerne ein paar Groschen spendet, hat mich tief beeindruckt und mir eine innere Freude bereitet.

Andrea Bail, Nürnberg


Hallo liebe Straßenkreuzerredaktion,
haben Sie ein Augenblick Zeit ein paar Gedanken zu lesen?

In der letzten Woche kamen wir am Arbeitsplatz auf das Thema soziale Not. Wie schnell alles gehen kann, heute noch einen gut bezahlten Job und morgen vor dem Nichts stehen. Ich bin leitender Angestellter in einem Unternehmen und ich kann sagen, dass es mir und meiner Familie gut geht. Klar, ich habe einen 11-Stundentag, O.K., aber das nehme ich gerne in Kauf. Unter anderem kamen wir auf das Thema Straßenkreuzer, und dass man (ich, jeder?) damit etwas Gutes tun kann.
Heute Vormittag war ich in der Stadt , -8 Grad, sehr ungemütlich und kalt. Ich war auf dem Wege zu meiner Hausbank, meine derzeitige Wohnung soll verkauft werden und wir tragen uns mit dem Gedanken die Wohnung zu kaufen. Nach dem Gespräch, was nicht so verlief wie ich erhofft hatte kam ich an einem Verkäufer des Strassenverkäufers vorbei. ?Plötzlich hatte ich dieses Gefühl, was vor kurzem noch nicht da war. Gutes tun, wie kann ich mit 1.60 EUR etwas Gutes tun?
"Du machst Dir Gedanken ob und wie Du Deine Wohnung finanzieren kannst, trotzdem noch in den Urlaub fahren und den Zweitwagen der Frau mit versorgen"? Ich bin der Meinung der Verkäufer, der an der Ecke stand hätte sehr gerne meine Probleme ... Wenn das alles ist ...
Hut ab, vor Menschen die wirkliche Probleme haben und sich nicht in Drogen flüchten. Hut ab, vor jeden Menschen der bei -8 Grad im Freien steht um eine Zeitung zu verkaufen an der er 90 Cent verdient.
Kurz um, ich habe einen Straßenkreuzer gekauft und der freundliche Verkäufer hat gelächelt und mir einen schönen Tag gewünscht. Ich habe jeden Tag mit vielen Menschen zu tun, nur lächeln und freundlich sein können die wenigsten. Klar wir haben andere Probleme, wir sind der Meinung unsere Probleme sind die Größten, nein, unsere Probleme sind unwichtig, da draußen gibt es Menschen die haben wirkliche Probleme. Vielleicht werde ich irgendwann mal richtig helfen können, ich wünsche es mir...

Stefan Sander, 90455 Nürnberg



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