Straenkreuzer

Das Sozialmagazin

Ausgabe Mai 2016: Jugendstil 

  • Beiträge zum Titelthema: Jugendstil
  • Momentaufnahme: „Der Sport hat mich gerettet"
  • Kolumne von Gisela Lipsky: Süßer Vogel Jugend
  • Kulturgut: Wir empfehlen im Mai
  • Beiträge der Schreibwerkstatt
  • Hintergrund: Sicherheitsleute schützen die Tafel in Erlangen
  • Straßen der Welt: Die Jugend will nur weg - die aktuelle Lage in Somalia

Echt happy
Die Straßenkreuzer Uni startet ins 13. Semester

Wie man sich selbst ins Glück bringt? Das geht ganz einfach: Man besucht die Straßenkreuzer Uni und ihr kostenloses Bildungsangebot für alle. „Happy“ heißt im 13. Semester der Themenblock, bei dem es ums Glücklichwerden geht. Aber am Anfang steht die Glaubwürdigkeit der Medien. Unter der Überschrift „Wirklich wahr“ beleuchten eine Romanautorin und Journalisten, was es mit Realität, dem Zwang zur Verknappung und möglicher Manipulation auf sich hat. Und wenn es im Sommer so richtig heiß wird, steht das „Klima im Wandel“ auf dem Programm. Zwei Forscher und der Nürnberger Umweltreferent berichten, was uns erwartet.
Dazu gibt es Workshops zur Selbsterkundung und mit Gartenlust, zwei Spezials animieren zum Singen und zum Nachdenken über die Macht der Worte. Satire-Autor Timur Vermes erklärt in „Er ist wieder da!“ Hitler und seine Medienpolitik.

Zum Aufschreiben: Das Semester startet am 28. April 2016 um 16 Uhr. Den Auftakt macht Sabine Weigand, die sehr erfolgreich historische Romane („Die Seelen im Feuer“) schreibt.

Ein pdf mit dem neuen Programm finden Sie gleich hier auf dieser Seite.

Oder als gedrucktes Exemplar an allen Veranstaltungsorten, im Bürgerbüro am Hauptmarkt und im Bildungszentrum.


Ein gutes Bild abgeben

... ist gar nicht so einfach, wenn in der Wärmestube die Lampen glühen und draußen die Nacht hereingebrochen ist. Immerhin ist der neue (und zum Teil alte) frisch gewählte Vorstand des Straßenkreuzer e.V. zu erkennen und gibt als solcher ein gutes Bild ab (von links): Dagmar Jöhl übersetzt seit einigen Monaten regelmäßig für die rumänischen Verkäuferinnen und Verkäufer und ist jetzt Beisitzerin. Hans Peter Ensinger ist Pensionär mit Herz und Zeit für den Straßenkreuzer. Er wurde als 2. stellvertretender Vorstand gewählt. Franziska Kapp arbeitet im Vertrieb und im Personaltraining – beim Straßenkreuzer wird sie nun als 1. stellvertretender Vorstand die Vereinsbelange mit führen. Walter Grzesiek hat seine Wiederwahl zum 1. Vorstand angenommen. Er weiß, wie aufwendig dieses Ehrenamt sein kann (und sein wird). Walter Grzesiek war lange Jahre Redaktionsleiter in Hersbruck und arbeitet immer wieder auch journalistisch für den Straßenkreuzer. Pensionist Götz Schwanhäußer hat seine Wiederwahl zum Kassier angenommen – und blickt optimistisch in die finanzielle Zukunft des Vereins. Holger Hoffmann arbeitet ehrenamtlich im Vertrieb des Straßenkreuzers mit, und nun engagiert sich der IT-Fachmann auch als Beisitzer.
Vier bisherige Vorstände wollten aus privaten und beruflichen Gründen nicht wieder antreten: Sabine Felser war sieben Jahre erste und wichtigste Ansprechpartnerin für die Verkäuferinnen und Verkäufer. Im Vorstand war sie entsprechend für den Vertrieb und die Verkäuferbelange verantwortlich. Auch nicht mehr im Vorstand ist Sabine Sinn-Rausch, die sich ebenfalls im Vertrieb eingesetzt hat. Thomas Meiler und Katharina Glass sind nicht mehr Beisitzer.


Primaklima und Marie

In Nürnberg trafen sich die deutschsprachigen Straßenzeitungen

Rund 40 KollegInnen von 20 sozialen Straßenzeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Vertreter des Internationalen Netzwerks der Straßenzeitungen (INSP) tagten am Wochenende vor Ostern in Nürnberg. Mit Aktiven von Kiel bis Basel tauschten wir uns in Nürnberg über gemeinsame Projektentwicklung, die Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen auf unsere Arbeit und die Finanzierung von gemeinnützigen Projekten aus. Von konkreten Best-Practice-Kurzvorträgen bis zu Grundsatzfragen diskutierten wir offen und so kontrovers wie freundschaftlich. Besonders die Selbstverständlichkeit und Offenheit, mit der die Netzwerkmitglieder Wissen und Erfahrungen teilten, machte die Konferenz wieder zu etwas Besonderem. Unser jüngstes Mitglied im Netzwerk INSP erscheint übrigens im österreichischen Voralberg und heißt „Marie“. Das ist doch mal ein schöner Name für eine Straßenzeitung!


Leichter lernen

Der Sprachkurs „Ich lerne Deutsch“, den der Straßenkreuzer e.V. seit Februar den rumänischen Verkäuferinnen und Verkäufern und deren Familien bietet, wird von der Glücksspirale mit 6000 Euro gefördert. Lidia, Amalia, Petru und die anderen Teilnehmer lernen deshalb jetzt noch leichter Deutsch. Denn nun konnten moderne Bücher und Materialien angeschafft werden. Der Kurs unter der engagierten Leitung von Sprachenlehrerin Kunda Loghinescu ist für zwei Jahre geplant. Er soll den Frauen und Männern aus dem EU-Land Rumänien helfen, sich besser verständigen und damit integrieren zu können.


Küchenkreuzer II

Nach dem großen Erfolg des „Küchenkreuzers“ aus dem Jahr 2008, in dem 29 Köchinnen und Köche mitgewirkt hatten, machen im „Küchenkreuzer II“ gleich 41 Menschen Appetit auf sehr persönliche Rezepte, die garniert sind mit der dazugehörigen Geschichte. Sei es eine Kindheitserinnerung, ein Mahl fu?r die Angebetete oder ein Lieblingsgericht. Alle Köche verbindet, dass sie eine innige Beziehung zum Straßenkreuzer haben.

„Küchenkreuzer II – Geschichten vom Kochen und Essen“, 192 Seiten, 13,80 €
(bei Verkäufer/innen erhältlich; oder im Versand: Pauschale für ein Buch 3 €, zwei Bücher 5 €, mehr auf Anfrage)


Der Straßenkreuzer im Abo

„Ich kaufe den Straßenkreuzer nur bei meinem Verkäufer!“ Dies sagen unsere Leserinnen und Leser und ermutigen uns deshalb, für alle anderen gerne ein Abo anzubieten. So kommen auch Landmenschen, Berufstätige, die abends keinen Verkäufer mehr antreffen, Menschen mit Mobilitätsproblemen, Freunde, die ein lesenswertes Geschenk mit sozialem Mehrwert verdienen und alle, die uns endlich kennenlernen sollten, in den Genuss dieses besonderen Magazins. Der schöne Nebeneffekt: Die Erträge aus dem Abo kommen über den Verein allen Verkäuferinnen und Verkäufern zugute.

Der Straßenkreuzer im Jahres-Abonnement:
elf Ausgaben (eine Doppelausgabe im Sommer)
inkl. Verpackung und Versand für 40 Euro/Jahr.  

Einfach das entsprechende Formular downloaden, ausfüllen und zusenden:

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Wenn Sie Freude im Umgang mit Menschen haben, Straßenkreuzer-Verkäuferinnen und -Verkäufern die jeweils aktuelle Ausgabe verkaufen wollen, ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen der Frauen und Männer haben – dann gibt es keinen Grund, nicht bei uns mitzuarbeiten. Aber viele dafür. Kontakt über die Redaktion: Telefon 0911/217593-10


Beste Stücke aus der Werkstatt zum Lesen und Lauschen

Titelabbildung Die Schreibwerkstatt des Straßenkreuzers hat erstmals ein Bändchen mit ausgewählten Texten aus bald 14 Jahren Schaffenszeit veröffentlicht. Die „Eigengewächse“ im grasgrünen Leineneinband mit orangefarbenem Lesebändchen sind für 7.30 Euro bei allen Verkäuferinnen und Verkäufern zu haben. Die Schreibwerkstatt selbst freut sich, wenn sie bei Gemeindeveranstaltungen, in Schulklassen oder bei Kulturtreffs Kostproben lesen darf. Dazu gibt es Einblicke in ein Sozialmagazin und die Arbeit der Schreibwerkstatt, in der sich Otto Normalbürger und Ausgegrenzte, Junge und Alte, Verkäufer und Käufer gleichermaßen treffen.
Kontakt: Straßenkreuzer-Büro Telefon 0911 217593-0 36 oder E-Mail mail (an) strassenkreuzer [punkt] info



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